Wasserschaden3
Wasserschaden1
Wasserschaden2

Arbeitsspektrum
Herkunftsnachweis von Wasserschäden mit Isotopenmethoden

Beim Auftreten von Wasserschäden, z. B. an Gebäuden, ist es häufig von Interesse, die Ursache des Schadens zu kennen. Dabei kann eine Untersuchung des Schadwassers helfen herauszufinden, ob der Wasserschaden seinen Ursprung z.B. im Leitungs- oder Niederschlagswasser hat.

Eine einfache und gängige Methode ist hier die Analyse der stabilen Wasserisotope Deuterium und Sauerstoff-18 aus dem Schadwasser sowie optimalerweise der in Verdacht stehenden Referenzwässer.

Isotopenmethoden zur Untersuchung von Wasserschäden

Durch die Übereinstimmung oder Abweichung der Isotopensignaturen von Schadwasser und Referenzwasser kann häufig die die Ursache von Wasserschäden eingegrenzt werden. Auch Verdunstungsprozesse, welchen das Wasser aus Wasserschäden charakteristischerweise unterliegt und welche zu einer Isotopenfraktionierung im Schadwasser führen, müssen dabei berücksichtigt werden. Die Rückprojektion entlang einer Verdunstungsgeraden (typischerweise mit der Steigung 4) auf die mittlere Niederschlagsgerade offenbart dann häufig die Herkunft und Ursache des Schadwassers.

Darüber hinaus können andere Prozesse die Isotopie von Schadwasserproben beeinflussen. So kann z.B. infolge von bio-organischen Aktivitäten eine Anreicherung im Deuterium beobachtet werden.

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In manchen Fällen ist es schwierig, eine Probe des Schadwassers direkt zu gewinnen, z.B. bei dem Vorliegen einer diffusen Feuchte im Mauerwerk. Für solche Fälle bieten wir die Verwendung von sogenannten Absorbersäckchen an. Diese werden z.B. über Bohrlöcher in das feuchte Mauerwerk eingebracht und nach Außen gegen Verdunstung geschützt. Nach einigen Tagen können die Absorbersäckchen wieder entnommen werden. In unserem Labor wird dann das Schadwasser aus den Absorbersäckchen extrahiert und wie gewohnt auf die Isotopie hin untersucht.

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Probenahmeanleitung für Absorbersäckchen