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Workshops
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Weiterbildung

Workshops und PraKtika

Die Hydroisotop bietet regelmäßig Workshops zu verschiedenen Themenbereichen an.

Außerdm bieten wir Praktikumsplätze für naturwissenschaftlich interessierte Schüler und Studenten an, die gerne in unseren Betrieb hineinschnuppern möchten. Auch die Betreuung von Abschlussarbeiten in Zusammenarbeit mit Hochschulen ist möglich (siehe auch hier). Um Anfragen genauer prüfen zu können, bitten wir um Zusendung eines Lebenslaufs per E-Mail.

Folgende Workshops werden in diesem und nächsten Jahr angeboten:

Schadstoffe und Isotope

 

Aufbereitung von Trink-/Mineral- und Heilwasser

voraussichtlich 18./19. Oktober 2018

Isotope im Grundwasser

17./18. Oktober 2019

Isotope im Grundwasser

Grundwasser ist eine der wichtigsten Ressourcen der Menschheit. Die Qualität wird neben den mineralischen Inhaltsstoffen im wesentlichen über die Herkunft und das Alter bzw. dem Schutz vor oberflächennahen Einflüssen bestimmt.

Isotope bieten hier ein breites Spektrum für die Lösung wichtiger Fragestellungen.

Themen wie

  • Grundlagen der Isotopenmethoden
  • Stabile Sauerstoff- und Wasserstoffisotope
  • Methodenvergleich zur Altersdatierung oberflächennaher Grundwasservorkommen mit Anwendungsbeispielen
  • Altersbestimmung alter Grundwässer mit 14C-Isotopen
  • Anwendung von Isotopen in Tiefengrundwasser
  • Praxisbeispiele

werden in den zwei Tagen behandelt.

Dieser Workshop soll für Anwender (Ingenieurbüros, Behörden, Versicherungen usw.) Einblicke in die Untersuchungen und Auswertung von Grundwässern mittels Isotopenuntersuchungen geben.

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Organische Schadstoffe - Natural Attenuation

Schadstoffe und Isotope

Boden- und Grundwasserkontaminationen durch anthropogene Einträge betreffen alle industrialisierten Länder.


Zweck des Workshops


Dieser Workshop soll für Anwender (Ingenieurbüros, Behörden, Versicherungen usw.) Einblicke in die Untersuchung und Auswertung von Schadensfällen mit organischen Verbindungen mittels Isotopengehaltsuntersuchungen geben.

Einer der wichtigsten Punkte hierfür ist die isotopische Charakterisierung der verursachenden Quellen (Verursacherzuordnung). Hierbei kann auch bei komplexen Schadensfällen eine räumliche und zeitliche Differenzierung unterschiedlicher Kontaminationen mit dem gleichen Schadstoff (z.B. Perchlorethen) durchgeführt werden.

Aufgrund ökonomischer oder geologischer Bedingungen sind direkte Sanierungen von kontaminierten Bereichen manchmal nicht möglich. Nicht nur für diese Fälle ist Monitored Natural Attenuation (MNA) eine mögliche Alternative.
Doch wie kann ein NA-Prozess effektiv nachgewiesen werden?

Zur Beurteilung eines NA-Prozesses ist die alleinige Bestimmung der Konzentrationsabnahme kein hinreichendes Merkmal. Sind Isotopenuntersuchungen geeignet
NA-Prozesse nachzuweisen und zu quantifizieren? Die signifikante Veränderung der Isotopengehalte spiegelt dann den NA-Prozess wider und ist die Basis für die Quantifizierung des Abbaus.

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Mineral- und Heilwässer

Mineral- und Heilwässer - aktuelle Fragestellungen

Der Workshop ist eine gemeinsame Veranstaltung der Hydroisotop GmbH und der Vereinigung für Bäder- und Klimakunde e.V.. Letztere beschäftigt sich als Mitgliedsverband des Deutschen Heilbäderverbandes interdisziplinär mit den Heilwasservorkommen Deutschlands.
Mineral- und Heilwässer sind zwei der wichtigsten Ressourcen der Gesundheit. Die Qualität dieser Wässer wird neben den mineralischen Inhaltsstoffen im Wesentlichen über die Herkunft und durch das Alter bzw. die Geschütztheit vor negativen Einflüssen bestimmt.
Der Workshop beschäftigt sich daher am 1. Tag mit den Isotopenmethoden, die in Zeiten der Diskussionen über unerwünschte anthropogene Stoffe, Fracking und Geothermie eine Beurteilung der Mineral- und Heilwasservorkommen im Hinblick auf ihre Geschütztheit, die Reinheit und die Herkunft der Inhaltsstoffe sowie das Einzugs- und Bildungsgebiet der Wässer ermöglichen.
Eine allgemeine Einführung in die Radioaktivität im Zusammenhang mit der Isotopengeologie und –chemie beleuchtet auch die Neuerungen bei den Anforderungen der Trinkwasserverordnung in Bezug auf radioaktive Stoffe.
Filtertechniken spielen für die Aufbereitung von Heilwässern eine wichtige Rolle. Die selektive Entfernung oder Minderung der Konzentration von Stoffen wie Arsen oder Schwermetallen kann in bestimmten Fällen auch bei Mineralwasser und Trinkwasser eingesetzt werden.
Auf die aktuellen Änderungen der „Begriffsbestimmungen“ für die Analytik von Heilwässern geht ein Vortrag am 2. Workshop-Tag ein. Die wichtigsten verwaltungsrechtlichen Grundlagen für Mineral- und Heilwässer werden in Erinnerung gerufen. Der Stellenwert des Heilquellenschutzes in der Gesellschaft spiegelt sich in der aktuellen Rechtsprechung wider. Ein Jurist gibt Auskunft.
Zu den Kriterien der Definition von Mineralwässern gehört die ursprüngliche Reinheit. Inwieweit diese für die hydrogeologische Beurteilung der Mineralwässer relevant ist, fragt der Abschlussvortrag.

Zweck des Workshops

Dieser Workshop soll für Anwender (Betreiber, Ingenieurbüros, Behörden, Verbände usw.) Einblicke in die Auswertung und Bewertung von Isotopenuntersuchungen im Hinblick auf die Geschütztheit von Mineral- und Heilwasservorkommen geben. Darüber hinaus werden Lösungsmöglichkeiten für das Entfernen von spezifischen Inhaltsstoffen diskutiert sowie die rechtlichen Belange aus Sicht von Betreibern, Behörden und Ingenieurbüros dargestellt. Auf gesetzliche Neuregelungen zu Heil-, Mineral- und Trinkwasser wird Bezug genommen. Für die Themenblöcke Mineral- und Heilwasser, Isotopen und Filtertechnik wird breiter Raum für Diskussionen zur Verfügung stehen.

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Tiefe Geothermie

Heiße Tiefenwässer sind die Energiequelle von geothermischen Erschließungen. Für eine reibungslose geothermische Wärmegewinnung ist ein gut abgestimmtes Zusammenspiel zwischen Tiefengrundwasser-Reservoir und Nutzungseinrichtungen wichtig. Nur ein erfolgreicher Dauerbetrieb auf hohem Nutzungsniveau sichert auch die Wirtschaftlichkeit der geothermischen Anlage. Grundlage hierfür sind jedoch genaue Kenntnisse und Verständnis des untertägigen Zirkulationssystems.
Mit Hilfe hydrochemischer, gasphysikalischer und isotopenhydrologischer Untersuchungen lassen sich die Eigenschaften des Tiefengrundwassers charakterisieren und das notwendige Systemverständnis erarbeiten. Der standort-spezifisch, charakteristische Finger-Print des heißen Tiefenwassers bildet auch die Grundlage für die Beurteilung der Dauerbewirtschaftung und die Unterscheidung von anderen Nutzungen.
Mit den Lösungsinhalten des Tiefenwassers lässt sich in erster Linie der Wärmeinhalt bestimmen. Die Mineralisation spielt aber auch für einen reibungslosen Langzeitbetriebs eine wichtige Rolle: sie kontrolliert die Ausfällungs- und Korrosionsneigung des Tiefenwassers aber auch seine natürliche Radioaktivität.

Zweck des Workshops

Der Workshop soll für Anwender (Projektentwickler, Investoren und Banken, Behörden, Versicherungen usw.) Einblicke in die analytische Untersuchung und Auswertung von Tiefenwasser geben und zu einem besseren Verständnis des Systems von tiefengeothermischen Reservoiren führen.
Die referierenden Experten zeigen Probleme auf und verdeutlichen wie konkrete Lösungsmöglichkeiten bei der Nutzung von Tiefenwässern zur geothermischen Enrgieerzeugung aussehen können.

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Gebäudeschäden

Innovative Methoden zur chemischen und isotopischen Beurteilung von Schadensfällen an Gebäuden

Bei an Gebäuden auftretenden Schäden, seien es Schäden an der Bausubstanz durch z.B. Wassereintritt oder in den verbauten Leitungen und Installationen durch Ausfällungen oder Gasentwicklung, ist es unumgänglich die Schadensursache und somit die ablaufenden chemisch-physikalischen Prozesse zu kennen und so wirkungsvolle Gegenmaßnahmen treffen zu können.
Einer der wichtigsten Punkte hierfür ist die isotopisch-chemische Charakterisierung der verursachenden Quellen. So kann im Falle von Wasserschäden die Herkunft des Schadwassers durch die Analyse der stabilen Wasserisotopen Deuterium und Sauerstoff-18 ermittelt werden. Dabei sind häufig für Schäden charakteristische Prozesse (Verdunstung etc.) bei der Auswertung der Daten zu berücksichtigen. Es werden darüber hinaus wichtige Aspekte für die Probenahme bei Wasserschäden vorgestellt.
Bei dem Kontakt des Wassers mit Baumaterialien wie z.B. Beton kann es bei hoch mineralisierten Wässern zu Korrosionserscheinungen kommen. Für eine Beurteilung solcher Korrosionsschäden müssen die chemischen und physikalischen Parameter des betroffenen Werkstoffes untersucht werden. So kann z.B. die Korrosionswahrscheinlichkeit von eingebauten Stahlarmierungen durch die Bestimmung des mobilen Chlorids abgeschätzt werden.
Auch in Leitungsinstallationen von Sanitär- und Heizungsanlagen oder flacher Erdwärmesonden kann es aufgrund von Wechselwirkungen, Mischung von Wasser oder mikrobieller Aktivität zu Korrosion, Ausfällungen oder sogar Gasbildung kommen. Hier kann meist nur die chemisch-isotopische Charakterisierung des Wassers und der im Wasser gelösten Gase die Ursache ans Licht bringen.
Das Auftreten ionisierender Strahlung in Gebäuden, sei es die radiologische Aktivität der verbauten Materialien oder durch das Eintreten natürlichen Radongases in das Gebäude stellen einen Großteil der effektiven Dosis für Bewohner oder am Arbeitsplatz dar und ist daher Grenzwerten unterlegen. Entsprechende Methoden für die Messung der radiologischen Aktivitäten und deren Bewertung werden vorgestellt.

ZWECK DES WORKSHOPS

Dieser Workshop soll für Anwender (Ingenieurbüros, Gutachter, Versicherungen usw.) Einblicke in neue Möglichkeiten der Untersuchung und Beurteilung von Schadensfällen an Gebäuden mittels chemischen und isotopenanalytischen Untersuchungsverfahren geben.

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Oberflächennahe Geothermie

Oberflächennahe Geothermie spielt als erneuerbare Energiequelle eine wichtige Rolle in der Wärmeversorgung. Es lassen sich verschiedene Nutzungsarten unterscheiden: Erdwärmesonden, Erdwärmekollektoren und Grundwasserbrunnen.

Den Grundwasserbrunnen gilt das Hauptaugenmerk dieses Workshops. Hier kann es beim Kontakt der Grundwässer mit den Anlagenteilen zu verschiedenen Problemen kommen: es können Korrosion und Ausfällungen auftreten und es kann zu einer mikrobiellen Verschleimung der Anlagen kommen.

Hydrochemische Untersuchungen des Grundwassers und die Beurteilung der Wasserchemie bezüglich der eingesetzten Anlagenteile sind die Grundlage für vorbeugende Maßnahmen und einen reibungslosen Anlagenbetrieb.

Bei allen Nutzungsarten besteht im Sekundärkreislauf, der über einen Wärmetauscher dem Grundwasser die Wärme entzieht, vor allem im Bereich der Warmwasseraufbereitung die Gefahr von Korrosion aber auch der Entstehung von Mikroben (z.B. Legionellen). Diese Mikroben finden unter bestimmten Temperaturen optimale Lebensbedingungen und können gesundheitsgefährdend sein – Veränderungen wie beispielsweise eine Temperaturerhöhung führt zum Absterben der Mikroben. Dies ist jedoch mit höherer Energiezufuhr verbunden, was wiederum die Arbeitszahl der Wärmepumpe und damit die Wirtschaftlichkeit der Anlage negativ beeinflusst. Eine andere Möglichkeit zur Bewältigung der Probleme verursacht durch die Mikrobiologie, die dieser Workshop aufzeigen möchte, ist der Einsatz von Desinfektionsmitteln.

Zweck des Workshops

Dieser Workshop soll für Anwender (Ingenieurbüros, Behörden, Versicherungen usw.) Einblicke in die Probleme der oberflächennahen geothermischen Nutzung von Grundwasser geben und Lösungsmöglichkeiten für einen wirtschaftlichen Betrieb solcher Anlagen aufzeigen.

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