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Forschungsprojekte
LiTherme

Verbundprojekt:

Entwicklung eines Verfahrens zur Gewinnung kritischer Rohstoffe
wie Lithium, seltene Erden und Metalle/Halbmetalle aus Geothermiewässern

Entwicklung der Funktionalität der MNP mit selektiven Liganden und Entwicklung des Adsoptions- und Desorptionsverfahrens

Dauer:

01.10.2024 - 30.09.2027

Projektpartner:

  • Institute of Water Chemistry & Chair of Analytical Chemistry and Water ChemistryTechnical University of Munich
  • Munich Institute of Biomedical Engineering

Kurzbeschreibung:

  • Entwicklung eines innovativen Verfahrens zur Gewinnung von kritischen Rohstoffen wie Lithium aus Geothermiewässern
  • Beitrag zur Rohstoffunabhängigkeit Deutschlands und Stärkung der Energiewende
  • Nutzung von funktionalisierten magnetischen Nanopartikeln zur selektiven Extraktion
  • Kombination aus Adsorption und magnetischer Trennung in einem neuartigen Reaktorkonzept
  • Fokus auf ökologische, energieeffiziente und wirtschaftliche Gewinnung ohne aufwendige Chemikalienprozesse

Im Projekt „LiThermie“ wird ein neuartiges Verfahren entwickelt, um kritische Rohstoffe wie Lithium effizient aus Geothermiewässern zu gewinnen. Hintergrund ist der stark steigende Bedarf an Lithium und seltenen Metallen für Batterien, Halbleiter und Energietechnologien, bei gleichzeitig hoher Importabhängigkeit Deutschlands.

Ziel ist die Entwicklung eines umweltfreundlichen und wirtschaftlichen Prozesses, der bestehende Geothermieanlagen nutzt und so eine nachhaltige Co-Nutzung von Energie- und Rohstoffgewinnung ermöglicht. Die zentrale Herausforderung besteht darin, Lithium hochselektiv aus komplexen wässrigen Systemen zu extrahieren, ohne konkurrierende Ionen mitzunehmen, und dies bei gleichzeitig geringem Energieeinsatz.

Als Lösungsansatz wird ein innovatives Verfahren eingesetzt, bei dem speziell funktionalisierte magnetische Nano- und Mikropartikel Lithium selektiv binden und anschließend in einem Magnetreaktor effizient abgetrennt werden. Durch gezielte Prozessführung und Regeneration der Partikel entsteht ein skalierbares, ressourcenschonendes Verfahren mit großem Potenzial für die industrielle Anwendung.

Nationales Projekt (AIF) Förderkennzeichen KK555860CR4