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Wasserpflanze

Seminarangebote

Seminare und Workshops

Die Hydroisotop bietet regelmäßig Seminare und Workshops zu verschiedenen Themenbereichen an. Folgende Seminare sind bereits in Planung:

  • Biogenic Carbon (english) Nov. 2022

  • Isotope und Wasserschäden Winter 2022/23

Isotopenmethoden zur Grundwasseraltersanalyse

FH-DGGV Online-Seminar 15.-16. November 2022

Rückblick Online-Seminar Bestimmung des biogenen Kohlenstoffgehalts über die Kohlenstoff-14-Messung (LSC), 05.05.2022

Im Zuge der Energiewende sollen nachwachsende Rohstoffe fossile Ausgangsstoffe (Erdöl, Kohle) ersetzen. Die von uns angebotene und durchgeführte 14C-Analytik (Radiokarbonmethode) ermöglicht eine Quantifizierung des biogenen Kohlenstoffgehalts in verschiedenen Medien.

Das Seminar gibt Einblicke in die Grundlagen, die Probenaufbereitung, die Messtechnik und die Ergebnismitteilung unter Berücksichtigung der angewandten DIN-Normen (Korrektur der 14C-Messwerte) geben.

Vorgestellt wird die Messmethodik der Liquid Scintillation Counting (LSC) sowie die Anwendung der DIN EN ISO 21644 (ersetzt die DIN EN 15440), der DIN EN 16640 und der DIN EN ISO 13833.

Vorgestellt werden Praxisbeispiele aus dem Bereich Biodiesel (HVO, BioNaphta, BioJet), Abgas, Klärgas, Sekundärrohstoffe (z.B. Klärschlamm, Siedlungsmüll, Altholz, PU-Mehl, Tiermehl, Kunststoffe, Lösungsmittel), Handelsprodukte (z.B. Müllbeutel, Katzenstreu, Schuhcreme, Kosmetik), alkoholische Getränke (z.B. Bier, Sekt), Lebensmittelzutaten (z.B. Vanille, Bittermandelöl, Propionsäure) und vieles weitere.


Hier können die Teilnehmer die Seminarunterlagen vom 05.05.2022 herunterladen. Bitte vergessen Sie nicht, den Feedback-Bogen ausgefüllt an GL@hydroisotop.de zurückzusenden.

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Rückblick Online-Seminar "Isotope: Methode zur Herkunftsbestimmung von Wasserschäden" 27.04.2022

Wasserschäden nachzuvollziehen, zu lokalisieren und deren Ursache herauszufinden stellt Betroffene, Sachverständige sowie Versicherungen vor große Herausforderungen. Im online durchgeführten Seminar „Isotope: Methode zur Herkunftsbestimmung von Wasserschäden“ am 27.04.2022 wurde Fachkräften für Wasserschäden eine neue Methode zur Ursachenidentifikation durch das Team der Hydroisotop GmbH vorgestellt. Im Rahmen des Online-Seminars wurde die Isotopenanalyse von Grund auf für die Teilnehmer aus dem Bauwesen, dem Handwerk, Gutachter- und Versicherungsbereich veranschaulicht.
Die Begrüßung erfolgte durch Dr. Florian Eichinger, welcher einen kompakten Überblick über die Geschichte und die Tätigkeiten der Hydroisotop präsentierte.

Die Grundlagen für die Isotopenanalyse bei Wasserschäden wurden von Dr. Vera Winde erläutert. Die Basis für diese Analyse sind die Verhältnisse von 18O zu 16O sowie 2H zu 1H. Diese Verhältnisse werden mit einem allgemein anerkannten Standard verglichen, dem „Vienna Standard Mean Ocean Water“ (VSMOW). Ein Unterschied von normalem Meerwasser zu diesem Standard wird durch Isotopenfraktionierung hervorgerufen. Dies geschieht durch natürliche Prozesse, wie Phasenwechsel z.B. durch Verdunstung oder bei einem Niederschlagsereignis. Bei Niederschlag tendieren die Wassermoleküle mit den schwereren 18O-Sauerstoffisotopen dazu, schneller aus der Wolke abzuregnen als die Moleküle mit leichteren 16O-Isotopen. Dadurch verschiebt sich die Isotopensignatur in der Wolke mit der Zeit immer mehr zu den leichteren Isotopen. Dieser Prozess wird auch Kontinentaleffekt genannt, dazu kommt der Höheneffekt, welcher auf dem gleichen Prinzip basiert. Zusätzlich gibt es temperaturbedingte jahreszeitliche Variationen, denn im Sommer sind eher schwere Isotope im Niederschlag vertreten und im Winter eher leichtere. Durch diese Effekte können unterschiedlichen Standorten verschiedene Isotopensignaturen zugewiesen werden und die Herkunft des Wassers aufklären.

Josef Pichlmaier führte die Teilnehmer in das Probenhandling und das Messverfahren ein. Die Analyse kann mit unterschiedlichsten Proben eines Schadensfalles durchgeführt werden. Flüssigproben haben den geringsten Arbeitsaufwand und können nach einer Filtration direkt mit Hilfe der „Cavity Ring Down Spectrosopy“ (CRSD) analysiert werden. Schadwässer aus der durchfeuchteten Bausubstanz können aus eingesandten Materialproben oder aus vor Ort installierten Absorbern extrahiert und analysiert werden, allerdings benötigen diese einen deutlichen Mehraufwand für die Probenpreparation. Die Daten aus dem Labor werden vom zuständigen Sachbearbeiter, mit Hilfe der mittleren globalen Niederschlagsgeraden und auf Grundlage der Verdunstungs- bzw. Kondensations-verhältnisse am Schadensort ausgewertet. Elementar wichtig für die Auswertung sind Referenzproben möglicher infrage kommender Schadwässer, wie z. B. Leitungswasser und Regenwasser, am Standort des Schadenfalls.

Dr. Vera Winde präsentierte eine Reihe interessanter Fallbeispiele und demonstrierte das Zusammenspiel verschiedener Analysen zur finalen Ursachenfindung eines Schadenfalls. Die Fallbeispiele zeigten Wasserschäden in alltäglichen Einfamilienhäusern bis hin zu Thermalbädern und Großobjekten.

Der abschließende Vortrag zeigte die Möglichkeiten und Grenzen der Isotopenanalyse auf. Abgerundet wurde der Workshop durch eine angeregte Diskussion mit den Teilnehmern.

 

Hier können die Teilnehmer die Seminarunterlagen vom 27.04.2022 herunterladen. Bitte vergessen Sie nicht, den Feedback-Bogen ausgefüllt an VW@hydroisotop.de zurückzusenden.

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Rückblick Online-Seminar "Isotope: Methode zur Herkunftsbestimmung von Wasserschäden" 10.02.2022

Wasserschäden nachzuvollziehen, zu lokalisieren und deren Ursache herauszufinden stellt Betroffene, Sachverständige sowie Versicherungen vor große Herausforderungen. Im online durchgeführten Seminar „Isotope: Methode zur Herkunftsbestimmung von Wasserschäden“ am 10.02.2022 wurde Fachkräften für Wasserschäden eine neue Methode zur Ursachenidentifikation durch das Team der Hydroisotop GmbH vorgestellt. Im Rahmen des Online-Seminars wurde die Isotopenanalyse von Grund auf für die Teilnehmer aus dem Bauwesen, dem Handwerk, Gutachter- und Versicherungsbereich veranschaulicht.
Die Begrüßung erfolgte durch Dr. Florian Eichinger, welcher einen kompakten Überblick über die Geschichte und die Tätigkeiten der Hydroisotop präsentierte.

Die Grundlagen für die Isotopenanalyse bei Wasserschäden wurden von Dr. Vera Winde erläutert. Die Basis für diese Analyse sind die Verhältnisse von 18O zu 16O sowie 2H zu 1H. Diese Verhältnisse werden mit einem allgemein anerkannten Standard verglichen, dem „Vienna Standard Mean Ocean Water“ (VSMOW). Ein Unterschied von normalem Meerwasser zu diesem Standard wird durch Isotopenfraktionierung hervorgerufen. Dies geschieht durch natürliche Prozesse, wie Phasenwechsel z.B. durch Verdunstung oder bei einem Niederschlagsereignis. Bei Niederschlag tendieren die Wassermoleküle mit den schwereren 18O-Sauerstoffisotopen dazu, schneller aus der Wolke abzuregnen als die Moleküle mit leichteren 16O-Isotopen. Dadurch verschiebt sich die Isotopensignatur in der Wolke mit der Zeit immer mehr zu den leichteren Isotopen. Dieser Prozess wird auch Kontinentaleffekt genannt, dazu kommt der Höheneffekt, welcher auf dem gleichen Prinzip basiert. Zusätzlich gibt es temperaturbedingte jahreszeitliche Variationen, denn im Sommer sind eher schwere Isotope im Niederschlag vertreten und im Winter eher leichtere. Durch diese Effekte können unterschiedlichen Standorten verschiedene Isotopensignaturen zugewiesen werden und die Herkunft des Wassers aufklären.

Josef Pichlmaier führte die Teilnehmer in das Probenhandling und das Messverfahren ein. Die Analyse kann mit unterschiedlichsten Proben eines Schadensfalles durchgeführt werden. Flüssigproben haben den geringsten Arbeitsaufwand und können nach einer Filtration direkt mit Hilfe der „Cavity Ring Down Spectrosopy“ (CRSD) analysiert werden. Schadwässer aus der durchfeuchteten Bausubstanz können aus eingesandten Materialproben oder aus vor Ort installierten Absorbern extrahiert und analysiert werden, allerdings benötigen diese einen deutlichen Mehraufwand für die Probenpreparation. Die Daten aus dem Labor werden vom zuständigen Sachbearbeiter, mit Hilfe der mittleren globalen Niederschlagsgeraden und auf Grundlage der Verdunstungs- bzw. Kondensations-verhältnisse am Schadensort ausgewertet. Elementar wichtig für die Auswertung sind Referenzproben möglicher infrage kommender Schadwässer, wie z. B. Leitungswasser und Regenwasser, am Standort des Schadenfalls.

Dr. Peter Rose präsentierte eine Reihe interessanter Fallbeispiele und demonstrierte das Zusammenspiel verschiedener Analysen zur finalen Ursachenfindung eines Schadenfalls. Die Fallbeispiele zeigten Wasserschäden in alltäglichen Einfamilienhäusern bis hin zu Thermalbädern und Großobjekten.

Der abschließende Vortrag zeigte die Möglichkeiten und Grenzen der Isotopenanalyse auf. Abgerundet wurde der Workshop durch eine angeregte Diskussion mit den Teilnehmern.

 

Hier können die Teilnehmer die Seminarunterlagen vom 10.02.2022 herunterladen. Bitte vergessen Sie nicht, den Feedback-Bogen ausgefüllt an VW@hydroisotop.de zurückzusenden.

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Rückblick - Online-Seminar zu Isotopenanalysen zur Prüfung von Authentizität und Herkunft in Lebensmitteln

Alles rund um das Thema Isotopenanalyse, das konnten sich die Teilnehmer des Online-Seminars „Isotopenanalyse zur Prüfung von Authentizität und Herkunft in Lebensmitteln“ am 10. Juni 2021 zu Gemüte führen. Über Sauerstoff und Kohlenstoff bis zu Strontium und Stickstoff, war für jeden das richtige Isotop dabei. Mithilfe dieser Elemente können wichtige Aussagen über die Herkunft und Authentizität von beispielsweise Wein, Gemüse oder Obst getroffen werden. Fragen wie, wurde dem Produkt Wasser, Zucker oder Säure zugesetzt, woher stammt das Produkt geographisch oder wurde das Produkt aus biogenen oder synthetischen Stoffen hergestellt, können durch verschiedene Isotopenanalysen beantwortet werden. Die komplizierten chemischen und analytischen Vorgänge wurden einfach und kompakt dargelegt, wodurch auch nicht Isotopenanalytiker und Studenten sich nun ein Bild über die Vorgänge machen können.

Die Seminarunterlagen können die Teilnehmer hier herunterladen (Update folgt): 

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Gebäudeschäden

Innovative Methoden zur chemischen und isotopischen Beurteilung von Schadensfällen an Gebäuden

Bei an Gebäuden auftretenden Schäden, seien es Schäden an der Bausubstanz durch z.B. Wassereintritt oder in den verbauten Leitungen und Installationen durch Ausfällungen oder Gasentwicklung, ist es unumgänglich die Schadensursache und somit die ablaufenden chemisch-physikalischen Prozesse zu kennen und so wirkungsvolle Gegenmaßnahmen treffen zu können.
Einer der wichtigsten Punkte hierfür ist die isotopisch-chemische Charakterisierung der verursachenden Quellen. So kann im Falle von Wasserschäden die Herkunft des Schadwassers durch die Analyse der stabilen Wasserisotopen Deuterium und Sauerstoff-18 ermittelt werden. Dabei sind häufig für Schäden charakteristische Prozesse (Verdunstung etc.) bei der Auswertung der Daten zu berücksichtigen. Es werden darüber hinaus wichtige Aspekte für die Probenahme bei Wasserschäden vorgestellt.
Bei dem Kontakt des Wassers mit Baumaterialien wie z.B. Beton kann es bei hoch mineralisierten Wässern zu Korrosionserscheinungen kommen. Für eine Beurteilung solcher Korrosionsschäden müssen die chemischen und physikalischen Parameter des betroffenen Werkstoffes untersucht werden. So kann z.B. die Korrosionswahrscheinlichkeit von eingebauten Stahlarmierungen durch die Bestimmung des mobilen Chlorids abgeschätzt werden.
Auch in Leitungsinstallationen von Sanitär- und Heizungsanlagen oder flacher Erdwärmesonden kann es aufgrund von Wechselwirkungen, Mischung von Wasser oder mikrobieller Aktivität zu Korrosion, Ausfällungen oder sogar Gasbildung kommen. Hier kann meist nur die chemisch-isotopische Charakterisierung des Wassers und der im Wasser gelösten Gase die Ursache ans Licht bringen.
Das Auftreten ionisierender Strahlung in Gebäuden, sei es die radiologische Aktivität der verbauten Materialien oder durch das Eintreten natürlichen Radongases in das Gebäude stellen einen Großteil der effektiven Dosis für Bewohner oder am Arbeitsplatz dar und ist daher Grenzwerten unterlegen. Entsprechende Methoden für die Messung der radiologischen Aktivitäten und deren Bewertung werden vorgestellt.

ZWECK DES WORKSHOPS

Dieser Workshop soll für Anwender (Ingenieurbüros, Gutachter, Versicherungen usw.) Einblicke in neue Möglichkeiten der Untersuchung und Beurteilung von Schadensfällen an Gebäuden mittels chemischen und isotopenanalytischen Untersuchungsverfahren geben.

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Rückblick - FH-DGGV Isotope im Grundwasser 2021

FH-DGGV-Fortbildung: Isotopenmethoden zur Grundwasseraltersanalyse, 25.-26.03.2021


Auf „Harfen“ spielend durch das Altersdatierungsspektrum


Digital und in Farbe fand erstmalig am 25. und 26. März 2021 eine online durchgeführte FH-DGGV-Fortbildung in Zusammenarbeit durch die Hydroisotop GmbH mit der TU Dresden im Zoom-Kosmos statt. Das interessierte Auditorium setzte sich aus über 20 Teilnehmern von verschiedenen Behörden, Instituten, Firmen und Universitäten mit unterschiedlichen thematischen Hintergründen zusammen. In den zwei Tagen gewährten Dr. Gesine Lorenz und Hr. Michael Heidinger (beide Hydroisotop GmbH) sowie Dr.-Ing. Diana Burghardt und Gesche Reumann, M.Sc. (beide TU Dresden) spannende und sehr informative Einblicke in die praktische Anwendung diverser Isotopenmethoden zur Grundwasseraltersdatierung, zur isotopengestützten Simulation von hydrogeologischen Prozessen sowie zur Stickstoff-Isotopenanalytik und deren Bedeutung für den Stickstoffkreislauf.

Der Fokus des Seminars lag auf der Anwendung von stabilen, radioaktiven und radiogenen Isotopen, mit denen mittlere Grundwasserverweilzeiten sowohl von rezent gebildeten Grundwässern als auch alten Tiefenwässern sowie Jung- und Altwasseranteile in Mischsystemen bestimmt werden können. Die vorgestellten Methoden wurden mit Beispielen aus der Praxis anschaulich flankiert, um einen umfassenden Eindruck über die Vor- und Nachteile bei der Anwendung einzelner Isotopen zu erhalten. In diesem Rahmen wurde auch der Prototyp des isotopenhydrologischen Simulationstools „ISOSIM“ vorgestellt, mit dem die Vorhersage von hydrologischen Prozessen (z.B. Hochwasser-Abflussprozesse und Fließwege), Herkunfts- und Altersableitung sowie Bestimmung von Mischungsanteilen in Grundwässern erleichtert werden soll. Abgerundet wurde das Seminar durch einen anschaulichen Einblick in Nutzung von Isotopenanalysen zur Prozessidentifikation im Stickstoffkreislauf.

Einen besonderen Mehrwert für die Teilnehmer stellten die Übungsaufgaben dar, anhand derer das neu gewonnene oder dezidiert aufgefrischte Wissen in Teamarbeit gleich angewendet werden konnte. Unter der Devise: ein Isotop ist kein Isotop, wurden in der Gruppe Altersverteilungen und Jungwasseranteile mit mehreren Isotopenmethoden in sogenannten „Harfen-Diagrammen“ bestimmt, plausible Mischungsrechnungen angestellt und sogar über Möglichkeiten der Herkunft eines „organischen Schleims“ im Grundwasser diskutiert. Vor allem der interdisziplinäre Ansatz der Teilnehmer und der rege Austausch untereinander führten zu komplementären und sinnvollen Lösungen, die das ganze Spektrum der möglichen isotopenhydrogeologischen Aufgabenstellungen umfassten. Die Hydroisotop bedankt sich an dieser Stelle bei allen Teilnehmern für die aktive Teilnahme und Mitarbeit, sodass das Seminar, trotz des ungewohnten neuen digitalen Formats, ein voller Erfolg geworden ist.

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Isotope im Grundwasser

Grundwasser ist eine der wichtigsten Ressourcen der Menschheit. Die Qualität wird neben den mineralischen Inhaltsstoffen im wesentlichen über die Herkunft und das Alter bzw. dem Schutz vor oberflächennahen Einflüssen bestimmt.

Isotope bieten hier ein breites Spektrum für die Lösung wichtiger Fragestellungen.

Themen wie

  • Grundlagen der Isotopenmethoden
  • Stabile Sauerstoff- und Wasserstoffisotope
  • Methodenvergleich zur Altersdatierung oberflächennaher Grundwasservorkommen mit Anwendungsbeispielen
  • Altersbestimmung alter Grundwässer mit 14C-Isotopen
  • Anwendung von Isotopen in Tiefengrundwasser
  • Praxisbeispiele

werden in den zwei Tagen behandelt.

Dieser Workshop soll für Anwender (Ingenieurbüros, Behörden, Versicherungen usw.) Einblicke in die Untersuchungen und Auswertung von Grundwässern mittels Isotopenuntersuchungen geben.

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Organische Schadstoffe - Natural Attenuation

Schadstoffe und Isotope

Boden- und Grundwasserkontaminationen durch anthropogene Einträge betreffen alle industrialisierten Länder.


Zweck des Workshops


Dieser Workshop soll für Anwender (Ingenieurbüros, Behörden, Versicherungen usw.) Einblicke in die Untersuchung und Auswertung von Schadensfällen mit organischen Verbindungen mittels Isotopengehaltsuntersuchungen geben.

Einer der wichtigsten Punkte hierfür ist die isotopische Charakterisierung der verursachenden Quellen (Verursacherzuordnung). Hierbei kann auch bei komplexen Schadensfällen eine räumliche und zeitliche Differenzierung unterschiedlicher Kontaminationen mit dem gleichen Schadstoff (z.B. Perchlorethen) durchgeführt werden.

Aufgrund ökonomischer oder geologischer Bedingungen sind direkte Sanierungen von kontaminierten Bereichen manchmal nicht möglich. Nicht nur für diese Fälle ist Monitored Natural Attenuation (MNA) eine mögliche Alternative.
Doch wie kann ein NA-Prozess effektiv nachgewiesen werden?

Zur Beurteilung eines NA-Prozesses ist die alleinige Bestimmung der Konzentrationsabnahme kein hinreichendes Merkmal. Sind Isotopenuntersuchungen geeignet
NA-Prozesse nachzuweisen und zu quantifizieren? Die signifikante Veränderung der Isotopengehalte spiegelt dann den NA-Prozess wider und ist die Basis für die Quantifizierung des Abbaus.

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Mineral- und Heilwässer

Von der Ressource in die Flasche – Mineral- und Heilwasser im Fokus aktueller Fragestellungen

Mineral- und Heilwässer sind mit ihrem Gehalt an lebenswichtigen Mineralstoffen und Spurenelementen ein wichtiges Lebensmittel. Die Qualität dieser Wässer wird neben den mineralischen Inhaltsstoffen im Wesentlichen über die Herkunft sowie durch das Grundwasseralter bzw. die Geschütztheit vor anthropogenen Einflüssen definiert.
Am 1. Tag des Workshops soll die Ressource Wasser im Mittelpunkt der Betrachtungen stehen. So werden eingangs die Rechtsgrundlagen von Mineral- und Heilwasser erar-beitet, von der Erteilung des Wasserrechts bei der Grundwassergewinnung bis hin zur Abgabe des genussfertigen Produktes an den Konsumenten. Im Anschluss werden geeignete Isotopenmethoden vorgestellt, über die Grundwasserfließwege bewertet und konkrete Rückschlüsse auf die Geschütztheit der Ressource gewonnen werden kön-nen; eine Geschütztheit, die infolge anthropogener Störstoffe gefährdet sein und abfüllende Getränkebetriebe vor erhebliche Herausforderungen stellen kann.

Zum Abschluss des ersten Tages wird das Naturheilmittel Heilwasser näher beleuchtet und der Frage nachgegangen, ob es sich lediglich um ein Auslaufprodukt der Vergan-genheit, oder aber um ein hochwertiges Heilmittel mit Zukunftspotential handelt.
Am 2. Tag des Workshops wird der Weg des Wassers in die Flasche verfolgt, angefangen von der Förderung aus dem Brunnen über die Aufbereitung bis hin zur Abfüllung in die Flasche. So werden alternative Ringraumverfüllmaterialien im Brunnenbau, selektive Verfahren der Aufbereitung sowie Herausforderungen, die bei Betrieb und Wartung von Aufbereitungsanlagen entstehen, näher beleuchtet.
Eine abschließende Vorstellung aktueller Forschungsarbeiten der Hydroisotop gibt einen Ausblick auf zukünftige Entwicklungen im Bereich Filtertechnik und darüber hinaus.

Zweck des Workshops

Dieser Workshop richtet sich an abfüllende Getränkebetriebe, Ingenieurbüros, sowie Vertreter aus Wissenschaft, Verbänden und Öffentlichem Dienst.

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Tiefe Geothermie

Heiße Tiefenwässer sind die Energiequelle von geothermischen Erschließungen. Für eine reibungslose geothermische Wärmegewinnung ist ein gut abgestimmtes Zusammenspiel zwischen Tiefengrundwasser-Reservoir und Nutzungseinrichtungen wichtig. Nur ein erfolgreicher Dauerbetrieb auf hohem Nutzungsniveau sichert auch die Wirtschaftlichkeit der geothermischen Anlage. Grundlage hierfür sind jedoch genaue Kenntnisse und Verständnis des untertägigen Zirkulationssystems.
Mit Hilfe hydrochemischer, gasphysikalischer und isotopenhydrologischer Untersuchungen lassen sich die Eigenschaften des Tiefengrundwassers charakterisieren und das notwendige Systemverständnis erarbeiten. Der standort-spezifisch, charakteristische Finger-Print des heißen Tiefenwassers bildet auch die Grundlage für die Beurteilung der Dauerbewirtschaftung und die Unterscheidung von anderen Nutzungen.
Mit den Lösungsinhalten des Tiefenwassers lässt sich in erster Linie der Wärmeinhalt bestimmen. Die Mineralisation spielt aber auch für einen reibungslosen Langzeitbetriebs eine wichtige Rolle: sie kontrolliert die Ausfällungs- und Korrosionsneigung des Tiefenwassers aber auch seine natürliche Radioaktivität.

Zweck des Workshops

Der Workshop soll für Anwender (Projektentwickler, Investoren und Banken, Behörden, Versicherungen usw.) Einblicke in die analytische Untersuchung und Auswertung von Tiefenwasser geben und zu einem besseren Verständnis des Systems von tiefengeothermischen Reservoiren führen.
Die referierenden Experten zeigen Probleme auf und verdeutlichen wie konkrete Lösungsmöglichkeiten bei der Nutzung von Tiefenwässern zur geothermischen Enrgieerzeugung aussehen können.

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Oberflächennahe Geothermie

Oberflächennahe Geothermie spielt als erneuerbare Energiequelle eine wichtige Rolle in der Wärmeversorgung. Es lassen sich verschiedene Nutzungsarten unterscheiden: Erdwärmesonden, Erdwärmekollektoren und Grundwasserbrunnen.

Den Grundwasserbrunnen gilt das Hauptaugenmerk dieses Workshops. Hier kann es beim Kontakt der Grundwässer mit den Anlagenteilen zu verschiedenen Problemen kommen: es können Korrosion und Ausfällungen auftreten und es kann zu einer mikrobiellen Verschleimung der Anlagen kommen.

Hydrochemische Untersuchungen des Grundwassers und die Beurteilung der Wasserchemie bezüglich der eingesetzten Anlagenteile sind die Grundlage für vorbeugende Maßnahmen und einen reibungslosen Anlagenbetrieb.

Bei allen Nutzungsarten besteht im Sekundärkreislauf, der über einen Wärmetauscher dem Grundwasser die Wärme entzieht, vor allem im Bereich der Warmwasseraufbereitung die Gefahr von Korrosion aber auch der Entstehung von Mikroben (z.B. Legionellen). Diese Mikroben finden unter bestimmten Temperaturen optimale Lebensbedingungen und können gesundheitsgefährdend sein – Veränderungen wie beispielsweise eine Temperaturerhöhung führt zum Absterben der Mikroben. Dies ist jedoch mit höherer Energiezufuhr verbunden, was wiederum die Arbeitszahl der Wärmepumpe und damit die Wirtschaftlichkeit der Anlage negativ beeinflusst. Eine andere Möglichkeit zur Bewältigung der Probleme verursacht durch die Mikrobiologie, die dieser Workshop aufzeigen möchte, ist der Einsatz von Desinfektionsmitteln.

Zweck des Workshops

Dieser Workshop soll für Anwender (Ingenieurbüros, Behörden, Versicherungen usw.) Einblicke in die Probleme der oberflächennahen geothermischen Nutzung von Grundwasser geben und Lösungsmöglichkeiten für einen wirtschaftlichen Betrieb solcher Anlagen aufzeigen.

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