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Analytik
Wasser

Folgende Standardmethoden der Wasseranalytik bieten wir an:

Parameter Prüfverfahren
spez. el. Leitfähigkeit (25 °C) EN 27888: 1993-11
pH-Wert (20 °C) DIN 38404-5: 1984-01 (C5)
Kationen (Na+, K+, Ca2+, Mg2+,
Li+, Sr2+, Ba2+)
DIN EN ISO 14911 (E34) - Ionenchromatographie
Anionen (Cl-, SO42-, NO3-,
oPO42-, F-, Br-, I-, S2O3-,
Acetat, Formiat)
DIN EN ISO 10304-1 (D20) - Ionenchromatographie
Säurekapazität bei pH 4,3
und bei pH 8,2
DIN 38409-7: 2004-03 - Titration
DOC, TOC, TIC DIN EN 1484-H3
NO2-, NH4-, Feges, Mnges,
Sulfid ges. (HS-, S2-)
photometrische Bestimmung
Phosphat ges. DIN EN 1189-D11
Spurenelemente (Ag, Al, As, B,
Cd, Co, Cr, Cu, Hg, Mo, Nb, Pb,
Rb, Se, Si, Sn, Th, U, V, Zn, Zr)
DIN EN ISO 17294-2 (E29) - ICP-MS
Bromat DIN EN ISO 15061 (D19)
Sulfit (SO32-) EN ISO 10304-1: 1995-04 (D19)
AOX DIN EN ISO 9562-H14
Cyanid DIN EN ISO 14403 (D6)
BTEX, Chlorbenzole DIN 38407-9: 1991-05 - GC
EDTA DIN EN ISO 16588 (P10) - GC-MS
KMnO4-Index DIN EN ISO 8467 (H5)
Kohlenwasserstoffe (H-53) DIN EN ISO 9377-2-H53
KW-GC GC-MS
lHKW EN ISO 10301: 1997-08 - GC-ECD
N-Pestizide EN ISO 11369: 1997-11 - HPLC
Cl-Insektizide DIN 38407-F2 - GC-ECD
PAK DIN EN ISO 17993 (F18): 2004-03 - HPLC
PCB DIN 38407-3: 1998-07
Phenolindex DIN EN ISO 14402 (D37)
Anionische und
Nichtionische Tenside
DIN 38409-H23-2
SAK 254 nm DIN 38404-C3
SAK 436 nm DIN EN ISO 7887-C1
optische Markierstoffe
(Uranin, Eosin,
Sulforrhodamin, Naphthionat)
HPLC
Abdampfrückstand bei
105 °C, 180 °C und 260 °C, Glührückstand bei 600 °C
DIN 38409-1: 1987-01

Bitte zögern Sie nicht, weitere Messparamter bei uns anzufragen.

Auf besondere Nachfrage einiger Kunden wurde in der Hydroisotop eine ausgeklügeltes System entwickelt, um an Kleinstproben eine Vielzahl von Analysen des Gasgehaltes, der hydrochemischen Zusammensetzung und der Isotopengehalte zu verwirklichen.

Miniaturproben

Kleinstproben, Porenfluide und Sonderproben

Auf Anfrage einiger Kunden, insbesondere NAGRA, ANDRA, Uni Bern und Teollisuuden Voima Oyj, wurde in der Hydroisotop ein weltweit einzigartiges System entwickelt, wie an „Miniaturproben“ ein umfangreiches Parameterprogramm an Gasmessungen, hydrochemischen Analysen und Isotopenanalysen durchgeführt werden kann.

Das Verteilungs- und Messsystem wird kontinuierlich optimiert und die angewandten Messmethoden erweitert. Der Schwerpunkt liegt hier besonders auf der kontinuierlichen Reduzierung der benötigten Probenmengen je Messung und der Mehrfachverwendung der Probe bei passiver Messung (ohne Verbrauch und Veränderung der Probe).

Als besondere Herausforderung tritt hinzu, dass es sich bei diesen Kleinstproben meist um extreme Gas-Wasser-Gemische handelt, die z.B. durch hohe Salinität, hohe Organikanteile, oder extreme pH-Werte gekennzeichnet sind.

Die Probenahme in Stahlzylindern oder Syringen erlaubt den Abgriff von „Momentaufnahmen“ dynamischer Wassersysteme. Die gasdichte, gegen die Atmosphäre abgeschlossene Probenzelle kann punktgenaue Zustände von ablaufenden Prozessen konservieren (z.B. mikrobiellen Sulfatabbau), erlaubt daher die authentische Bestimmung physikalischer Kenngrößen (z. B. pH-Wert, Redoxpotential) und macht auch die sonst nicht messbaren Zwischenprodukte sichtbar (z.B. Thiosulfat, Formiatsäure, freier Wasserstoff).

Dieses Analytikprogramm bzw. System ist unerlässlich für komplexe Poren- und Gasexperimente in der Endlagererkundung, für die Untersuchung von Wasser-Gesteins-Wechselwirkungen und die erweiterte Analyse von Fluideinschlüssen.

Die Hydroisotop bietet unter anderem an:

  • Gasphysikalische, physikalisch-chemische und isotopische Analytik an Kleinstprobenmengen
  • (Weiter-)Entwicklung von Analyse- und Präparationsmethoden
  • Beschreibung und Charakterisierung von mikrobiologischen und physikalischen Wasser-Gesteins-Prozessen
  • Herstellung von Testwässern für Porenwasser und Porengas-Experimente
  • Umgang mit „Extremwässern“ (z.B. hochsalinar, organikreich)